*  Fortbildung zum Kreativitätspädagogen - berufsgeleitender Grundkurs

Diese Kurse wenden sich an Pädagogen, Freizeitpädagogen, Künstler, Erzieher.

In erster Linie zielt die Qualifizierung auf die Steigerung des kreativen Potentials in der eigenen beruflichen Tätigkeit und im Alltag. Jeder Mensch kann seine Kreativität als dem unverzichtbaren Kern seiner Begabung weiter steigern und diese Befähigung an andere weitergeben. Dazu gehören die Unterstützung der inhaltlichen Profilierung von Kindergärten und Kinderhorten in kommunaler, freier und privater Trägerschaft sowie die weitere inhaltliche Profilierung der öffentlichen Schulen, insbesondere der Grundschulen. Dazu gehört die Qualifizierung der Arbeit mit Jugendlichen, aber auch mit Erwachsenen und ganz besonders mit Senioren. Dazu gehört die Entstehung eines kreativen Klimas in Betrieben und in der Familie mit einer Fülle von Anregungen für aktiven Umgang mit den eigenen Kindern. Zu möglichen Tätigkeitsfeldern gehört aber auch die Gründung oder Mitarbeit an Kreativitätsschulen, vorrangig im Freizeitbereich (analog Musikschulen).

Nach bisherigen Erfahrungen erhöhen die Teilnehmer deutlich ihre fachliche Kompetenz, was u.a. dazu führt, daß sie seltener entlassen werden oder unter zahlreichen gleich gut ausgebildeten Arbeitskräften jenes Quentchen mehr an Fähigkeiten besitzen, das für einen Arbeitgeber oft ausschlaggebend ist, wenn es darum geht, jemanden neu einzustellen.

Diese Profilierung der eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse sowie die Weiterentwicklung bestehender Einrichtungen oder die Gründung neuer Kindertagesstätten oder schulischen Einrichtungen mit einem kreativen Profil erfordert die gründliche Qualifizierung der dort tätigen Lehrer, Erzieher und Künstler zum Kreativitätspädagogen.


Mit diesem Programmangebot, das bisher in weiteren jeweils mehr als 30 berufsbegleitenden sowie in Kursen mit einer mindestens einjährigen Vollzeitfortbildung im gesamten Bundesgebiet realisiert wurde und wird, entsteht für die Kursteilnehmer ein neues, interessantes und perspektivreiches Berufsfeld, auf dem in Zukunft auch zahlreiche weitere neue Dauerarbeitsplätze entstehen und bestehende gefestigt werden.

Lehrkräfte dieses Kurses sind ausgewiesene Wissenschaftler und freiberuflich tätige Künstler, die zum Teil seit mehr als 10 Jahren an der Entstehung und Ausbreitung dieses Konzepts beteiligt sind, Gastdozenten werden diese Ausbildung bereichern.


Inhaltliche Schwerpunkte

I. Kreativität wozu? Probleme, Widersprüche, Möglichkeiten, Hoffnungen Wissenschaftliche Grundlagen der Kreativitäts- und Begabungsentwicklung (28 Std.)

II. Die Kreativität des Pädagogen entwickeln (524 Std.)
a. Tanz und Bewegung (84 Std.)
b. Musik und Rhythmik - kreativ (84 Std.)
c. Kreativer Umgang mit Sprache und Literatur (84 Std.)
d. Kreatives bildkünstlerisches Gestalten (90 Std.)
e. Kreatives darstellendes Spiel (84 Std.)
f. Kreativität und Spiel: Schach und Spiele (zusammen 98 Std.)


III. Kreative Tätigkeit mit Kindern: kreative Projektarbeit
(realisiert werden innerhalb des obigen Zeitfonds 2 der 5 folgenden Projekte)

a. Papiertheater/ Miniaturtheater
b. Ein Kinderbuch entsteht
c. Regisseur eines Theaterstücks
d. ein Tanztheaterprojekt
e. ein Musiktheaterprojekt

IV. Abschlußcolloquium (8 Std.)
Gesamtstundenzahl: 560 Stunden


Abschluß: Zertifikat des Leipziger Kreativitätszentrums - Forschungs- und Bildungsinstitut Prof. Dr. Hans-Georg Mehlhorn als Kreativitätspädagoge.

Die Module II. a - e können bei vorhandenen Plätzen auch einzeln belegt werden.

Kosten: Auf Anfrage. Beim Besuch einzelner Module stundenidentische Abrechnung.

Durchführungsorte: Siehe Termine

Zeitrahmen: 20 Wochenenden pro Jahr freitags von 15.30 bis 20.20, sonnabends von 8.30 - 15.10 Uhr, nur außerhalb von Schulferienzeiten.

Anmeldung: Kreativitätszentrum Leipzig


Weitere unternehmensinterne Kurse beginnen exklusiv bei mehreren großen Trägern von Kindertageseinrichtungen, die einzelne Einrichtungen zu Kreativitätskindergärten profilieren wollen (Vergeben sind die Territorien Rostock, Gera, Leipzig, Burgenlandkreis, Wittenberg, Dresden, Chemnitz, Heidenau, Dessau, Berlin, Neubrandenburg, Schwerin, Bayreuth).





 

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